Ob aktiv im Motorboot-Sport, ob Liebhaber und Kenner schneller, edler Yachten - auf der "boot" führt kein Weg am Supermarine-Stand von Skyrover Sea und Air Service aus Neuss vorbei. Hier präsentiert Geschäftsführer Markus Hendricks mit seinem Team die legendäre Swordfish 36, das traditionelle Langstreckenboot aus der glorreichen Zeit der Offshore-Bootrennen.
Auf den neuesten Stand von Technik für Hochseetauglichkeit und natürlich auch Ausstattung hat Hendricks die Luxus-Yacht bringen lassen. So gehörte beispielsweise Superyacht-Architekt Ken Freivokh, der mit der größten Segelyacht der Welt, "Maltese Falcon", derzeit in aller Munde ist, zum Mitarbeiterstab, der die Swordfish 36 auf Zuverlässigkeit ebenso wie auf Schönheit trimmte. Denn Hendricks schickt sich an, einen Traum vieler zu verwirklichen: nämlich das Round Britain Offshore Powerboat-Rennen (RBOPR) wieder aufleben zu lassen.
Bis in die 80er Jahre fuhr man in England und auch anderswo Motorbootrennen, die mit relativ kleinen Booten über erstaunliche Distanzen auf offene Seestrecken führten. Das RBOPR war das berühmteste, weil mit 1.700 Seemeilen Distanz härteste Rennen überhaupt.
Der Sieg hängt bei diesem Rennen übrigens nicht von der maximalen Höchst- geschwindigkeit ab, vielmehr macht die hohe Durchschnitts- geschwindigkeit, die im Rauwasser erzielt werden kann, den Sieger.
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Wenn die Neuauflage des Rennens im nächsten Jahr startet, wird natürlich Markus Hendricks für Supermarine Germany mit der Swordfish in der Classic Division teilnehmen. Ein Sieg gegen den amtierenden Weltmeister Steve Curtis mit seinem Class 1-Boot ist zwar eher unwahrscheinlich, doch auch hier gilt wie so oft das olympische Motto "dabeisein ist alles".
Gut gerüstet ist die Swordfish jedenfalls. Deren Motorisierung und ausgesuchte Materialien gehören zum Aufwändigsten, was der Markt zu bieten hat. Das hat natürlich seinen Preis. Wer eine Luxusyacht lieber in aller Ruhe genießen, statt bei Rennen erproben möchte, liegt mit der Swordfish ebenfalls goldrichtig. Komfortabel lässt es sich mit ihr zum Sonnen und Baden vor der Küste gleiten und bei Wetterumschwung auch wohlbehalten in den Hafen zurückkehren. Luxuriös ausgestattete Kabinen machen die Yacht dann zur privaten Luxusherberge, wenn die Swordfish vor Anker gegangen ist.
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